Best Practice Beispiele aus der Flüchtlingsarbeit

Best Practice Beispiele

    Bestpractice-min.png

    Best Practice Beispiele aus der Flüchtlingsarbeit

    Integration braucht gute Ideen!

    Viele davon werden in Oberschwaben bereits umgesetzt. Hier können Sie sich über gelungene Beispiel der Integration in Oberschwaben informieren.

    Falls Sie selbst ein gutes Projekt haben, und dieses gerne weitergeben möchten. Können Sie dies sehr gerne tun. Bitte bewerben Sie sich unter dem Menüpunkt "Ihre Bewerbung".

Best Practice Arbeit

    Best Practice Beispiel - Arbeit

    Arbeit wird neben der Sprache von der Politik als der Schlüssel zur Integration verstanden.

    In der Ehrenamtsarbeit werden zwar keine Jobförderungsmaßnahmen angeboten. Es gibt aber viele Jobförderungsprojekte, die Flüchtlinge mit auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Eines davon ist der Nähtreff in Ochsenhausen.

    Projekte wie der Nähtreff geben den Flüchtlingen nicht nur einen Einblick in das Arbeitsleben, sie sind für viele Flüchtlinge auch sinnstiftend und bieten die Sprache in der Arbeitswelt zu lernen.

    Zudem steht die Gemeinschaft, das gemeinsame Arbeiten im Vordergrund.

    Nähtreff2.jpg

    Der Nähtreff in Ochsenhausen

    Steckbrief

    In der Projektwerkstatt des Nähtreff erhalten Flüchtlingsfrauen die Möglichkeit gemeinsam mit Schneiderinnen, Lehrerinnen und zur Verfügung gestellten Nähmaschinen, Stoffen, Kleidungsstücken aus dem Kleidertreff neue Glanzstücke wie Upcycling-Mode, Beutel, Taschen, Kissen, Schürzen, Utensilio und vieles mehr zu fertigen.


    Außerdem gibt es Anleitungen zu Änderungen und Ausbesserungen von Kleidungsstücken, zum Kürzen oder Verlängern von Hosen und Jacken, zum Einnähen oder Austauschen von Reißverschlüssen.


    Parallel vermittelt werden Grundkenntnisse im Zuschneiden, Sticken, Stricken, und Häkeln, Einsicht in spezielle Arbeitsabläufe und die Wiederverwertung von Textilien.


    Der Nähtreff sieht eine Vorqualifizierung zum beruflichen Praktikum vor. Da die Umgangssprache Deutsch ist, können die Chancen im Praktikum besser abzuschneiden erhöht werden.


    Nähmaschinen sind vorhanden, Stoffe und Zubehör werden kostenfrei gestellt.

    Kontakt: Das Nähtreffteam Ochsenhausen
    Frau Kirsten Herrmann
    Frau Arjawan Hamchou
    Frau Hilde Hochdorfer

    naehtreff-aka-ochs(at)asyl-bc.de

Best Practice Gemeinschaft

    20180601_Cover.JPG

    Best Practice Beispiel - Gemeinschaft

    Rezepte im Gepäck - ein selbstgestaltetes Kochbuch von Flüchtlingen

    Seit Mai 2014 wohnen Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern in Mengen. Inzwischen haben sich Freundschaften entwickelt und es wurden zusammen Feste gefeiert. Beim gemeinsamen Essen entstand die Idee ein Kochbuch mit Gerichten aus den Heimatländern der Flüchtlinge zu erstellen. Die Rezepte werden so dargestellt, dass ein Nachkochen möglich ist. Ergänzt werden die Rezepte durch Geschichten, Fotos und Informationen aus den Herkunftsländern.







  • slide
  • slide
  • slide
  • slide
  • slide

Best Practice Kultur

    20180510_schaufenster_aussen.jpg

    Best Practice Beispiel - Kultur

    Schaufenster in Hohentengen

    Ein schönes Beispiel war die Ausstellung über Eritrea, die im Frühjahr 2017 in Hohentengen im Strobelhaus zu sehen war.

    Hierzu hat der "Helferkreis Flüchtlinge Hohentengen" das Schaufenster eingerichtet, das Haus sozusagen "rekrutiert" und es wird dort nun regelmäßig und aktuell zu verschiedenen Themen im Bereich Flucht berichtet.

    Fotos, Texte, Handarbeiten und ein von Flüchtlingen selbstgestaltetes Kochbuch werden dort präsentiert.


  • slide
  • slide
  • slide
  • slide
  • slide

Best Practice interreligiöser Dialog

    Best Practice Beispiel - interreligiöser Dialog

    „Christinnen und Christen sollten weiterhin von Respekt und Vertrauen geprägte Beziehungen mit Angehörigen anderer Religionen aufbauen, um gegenseitiges Verständnis, Versöhnung und Zusammenarbeit für das Allgemeinwohl zu fördern. Deswegen sind Christinnen und Christen dazu aufgerufen, mit anderen auf eine gemeinsame Vision und Praxis interreligiöser Beziehungen hinzuarbeiten.“

    Das christliche Zeugnis in einer multireligiösen Welt, Nr. 12

    Frieden.jpg

    Das COME IN in Biberach. Ein interreligiöser Treffpunkt für Menschen jeden Glaubens.

    Religion als Brücke

    Der interreligiöse Treff COME IN vereint Religion, Kultur, Sprache und schafft so Grundlagen zur Integration. Ein Imam, ein Ordensmann und mehrere Muslime und Christen sind im Vorstand dieses Vereins.

    Informationen über die Kultur und Religion des anderen:

    In Räumlichkeiten in der Innenstadt von Biberach (Hindenburgstrasse / Ecke Karpfengasse) werden möglichst viele religiös und kulturell interessanten Bücher und Schriften aus dem muslimischen und christlichen Bereich in verschiedenen Sprachen (angepasst an die Flüchtlingsursprungsorte) angeboten.

    Das gemeinsame Gebet:

    Als 2. Bereich in diesem „Come In“ ist eine interreligiöse Gebetsecke eingerichtet. Ein großer Kerzenständer (bekannt aus der Orthodoxie) ermöglicht es, für bestimmte Anliegen eine Kerze anzuzünden.

    Miteinander ins Gespräch kommen:

    Selbstgebaute Palettenmöbel bieten eine Sitzgelegenheit und laden ein zum Austausch und Gespräch.

    Da diese Räumlichkeiten zentral in einer Fußgängerzone liegen und relativ viele Flüchtlinge im Umfeld wohnen und zudem entsprechende Lokalitäten eröffnet haben (Kebab Läden, Shisha Bars, Lebensmittelläden) ist mit viel Laufkundschaft zu rechnen. Dieses Projekt ist auch als niederschwelliges Integrationsprojekt gedacht.

    Das Projekt ist auf Weiterentwicklung ausgelegt. Ideen, Vorschläge und mehr sind ausdrücklich erwünscht.

Best Practice Helfen

    Best Practice Beispiel - Helfen

    Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.

    Christian Morgenstern

    Steckbrief

    Das Therapieclownprojekt ist ein Pilotprojekt (1 Jahr) in Tannheim für die Bewohner/innen und Kinder im blauen Haus mit einem therapeutischen Ansatz (fachliche, Therapieclownausbildung gegeben) für die Entwicklung von neuer Lebensfreude und Resilienzstärkung nach entsprechenden Fluchterfahrungen. Es wird gefördert von der Gemeindeverwaltung Tannheim und aus kirchlichen Fördermitteln „United Colours“ und erfreut sich in der ersten Zwischenbilanz einer sehr großen Beliebtheit.


    Der Clown Mirabella hilft den Flüchtlingen in Tannheim Ihre schlimmen Erfahrungen zu vergessen!

    Zweimal im Monat besucht Melanie Unglert die Asylbewerber im Blauen Haus in Tannheim.
    Mit ihrer roten Nase, Gerti, ihrer Ukulele, Hermann ihrem Koffer, und manchmal auch Egon ihrem Regenschirm geht sie durchs Haus und bringt Lebendigkeit, Leichtigkeit, Freude und Spaß ins Leben der Bewohner.

    Sie besucht die Bewohner in ihren Zimmern, wo sich auch Kleingruppen bilden, oder überrascht sie im Treppenhaus oder Flur. Gemeinsam beobachten sie wie Seifenblasen fliegen und bewundern ihre Vielfältigkeit und Schönheit.

    Viele Flüchtlinge erzählen ihr dann von Ihren Erlebnissen und Schicksalen und lassen sich dabei auf das Spiel des Clowns ein. "Es ist für mich eine sehr schöne Erfahrung, wie sich alle Bewohner auf den Clown Mirabella einlassen, und sich freuen wenn ich komme.", so Melanie Unglert.

Ihre Bewerbung

Sie haben ein gutes Projekt in der Flüchtlingsarbeit, das zur Integration der Geflüchteten in Oberschwaben beiträgt?

Sie wollen anderen Arbeitskreisen Ihre Idee weitergeben?

Dann bewerben Sie sich doch einfach hier und machen ihr Integrationskonzept publik? Sie helfen damit den anderen Arbeitskreisen gute Arbeit zu machen.

Mitmachen kann jeder, der im Landkreis Biberach wohnt, oder zu einem der Orte des Kirchenbezirks Biberach gehört. Dabei ist es egal, ob das Projekt Teil der Arbeit eines Arbeitskreises ist, ob Sie eine Einzelperson sind, oder ob Sie sich als Verein bewerben.

Sie müssen nur von Ihrer Arbeit begeistert sein!

Derzeit sind Bewerbungen unter folgenden Schlüsselkategorien möglich:
Sprache, Musik, Wohnen, Gemeinschaft, Job, Hilfe, Sport, Intrreligiöser Dialog, Kultir, Gesundheit, Bildung


Ihre Bewerbung


Datenschutzbestimmungen


BlessingJulia_306.jpg

Julia Blessing

Diakonie Biberach
Ökumenische Flüchtlingsarbeit

Koordination Ehrenamt

Ansprechpartnerin für Flüchtlinge, Initiativen, Kirchengemeinden und Kommunen

Anschrift:

Am Käppele 13
88471 Laupheim

Festnetz: 07351 527185
Mobil:
0157 53 65 42 89

Email: blessing(at)diakonie-biberach.de

Zuständig für die Orte: Achstetten, Berkheim, Burgrieden, Dettingen an der Iller, Dietenheim, Kirchberg an der Iller, Kirchdorf an der Iller, Laupheim, Maselheim, Mietingen, Schwendi, Wain, Warthausen.

MertesackerPia_306.jpg

Pia Mertesacker

(Dipl. Medieninformatikerin FH)

Webmasterin für www.asyl-bc.de

Diakonie Biberach
Ökumenische Flüchtlingsarbeit

Adresse:
Wielandstr.24
88400 Biberach

Mobil: 0174/5831808

Email: webmaster(at)asyl-bc.de

Ansprechpartnerin für alle technischen Fragen zur Website und redaktionelle Betreuung.

Best Practice